Verband der Zahnärzte von Berlin
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Liebe Kolleginnen und Kollegen, Mitglieder des Verbandes und liebe Freunde.

Vor 25 Jahren wurde ich als Student der Zahnmedizin Mitglied des ältesten deutschen Zahnärzteverbandes. Mehr als 16 Jahre lang durfte ich im Vorstand des Verbandes der Zahnärzte von Berlin für die Interessen unserer Mitglieder ehrenamtlich tätig sein.

Es hat sich einiges in dieser Zeit getan. Zusammen mit Ihnen hat der Verband der Zahnärzte nicht nur etliche Wahlen in Berlin gewonnen, sondern auch in den Körperschaften so manches bewegt und in Gang gesetzt.

Die KZV Berlin ist heute ein moderner, hervorragend aufgestellter Dienstleister mit positiver Bilanz und konsolidiertem Haushalt. Die Zahnärztekammer erfüllt in hervorragender Art und Weise Ihre Aufgaben als Hüter unserer Berufsordnung und unermüdlicher Streiter für das hohe Gut unserer Freiberuflichkeit.

Und das Versorgungswerk hat sich, trotz extremer Veränderungen des Marktumfeldes und damit der Anlagestrategien, zu einem Felsen in der Brandung entwickelt, was die Sicherung unserer Renten und Anwartschaften betrifft.

Dies wurde nur möglich, weil wir in einer stabilen Koalition mit dem Freien Verband Deutscher Zahnärzte die schmerzhafte Spaltung der 90er Jahre überwunden haben und kollegial, freundschaftlich, vertrauensvoll und auf Augenhöhe erfolgreich in allen Berliner Körperschaften zusammenarbeiten. Auf diesem Fundament sollten wir alles tun, um die Annäherung der beiden großen Berliner Verbände im Interesse unseres Berufsstandes weiter zu fördern. Ich werde auch deshalb der Einladung des Freien Verbandes zu seiner Klausurtagung in Fleesensee gerne folgen und möchte mich an dieser Stelle dafür bedanken.

Wir können stolz auf das Erreichte sein, dürfen aber nicht die Herausforderungen der Zukunft und unsere Ziele aus den Augen verlieren. Es gibt noch viel zu tun!

Mehr denn je werden wir zukünftig der Regelungswut des Gesetzgebers bzw. Verordnungsgebers ausgesetzt sein und nur gemeinsam können wir die Interessen der Zahnärzte unseres Landes vertreten und das bereits Erreichte erfolgreich verteidigen und sichern.

Unser Verbandsmitglied und lieber Kollege Karl-Georg Pochhammer wurde im März zum Stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstandes der KZBV gewählt. Ich gratuliere ihm an dieser Stelle nochmal herzlich zu seiner Wahl und wünsche ihm alles Gute für die neue Aufgabe auf bundespolitischer Ebene - wohl wissend, dass dieses Amt auch erhebliche Strahlkraft auf die Berliner Standespolitik haben wird. Gleichzeitig bedanke ich mich im Namen unserer Mitglieder für seine hervorragende, langjährige Arbeit im Vorstand der KZV Berlin. Georg Pochhammer hat einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass unsere KZV heute so erfolgreich und nachhaltig aufgestellt ist.

Auf mich wartet deshalb in den nächsten 6 Jahren eine neue Aufgabe im Vorstand der KZV Berlin. Ich möchte Ihnen an dieser Stelle auch für Ihre Unterstützung und das mir entgegengebrachte Vertrauen herzlich danken. Ich habe die ehrenamtliche Arbeit in Verband, Kammer, KZV und Versorgungswerk immer sehr gerne mit Leben erfüllt, auch wenn es zeitlich oft ein Spagat war. Nun ergibt sich die Möglichkeit, meine Kräfte zu fokussieren um die Interessen der Berliner Kollegen in der KZV zu vertreten.

Ich habe großen Respekt vor dieser neuen Aufgabe und verspreche Ihnen, all meine Kraft dafür einzusetzen und das Amt neutral und verantwortungsbewusst auszufüllen.

Vielen Dank!
Ihr Jörg Meyer



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